Experiment auf dem Gruga-Flohmarkt gelungen
Zwei erfolgreiche Tage mit erweitertem Angebot.
Von alten Büchern und Schallplatten über Second-Hand-Kleidung bis hin zu
Kinderbüchern, Spielen und Spielzeug – in diesem Jahr haben wir unser Angebot auf
dem Gruga-Flohmarkt in Essen deutlich erweitert.
Außerdem waren wir erstmals an zwei Tagen vertreten. Ein
Experiment, das sich gelohnt hat.
Bereits am Freitag konnten wir den von LUEG zur Verfügung
gestellten Sprinter auf das Gelände fahren und so dem
morgendlichen Stau am Samstag entgehen. Ein echter
Vorteil, wie sich schnell zeigen sollte.

Samstag, 7.00 Uhr
Viele Stände waren bereits aufgebaut, und zwischen den
Reihen bewegten sich schon die ersten Besucher – meist
mit Rucksack und einem sehr zielstrebigen Blick. Kaum
hatten wir unsere große, gespendete CD-Sammlung auf
dem Tisch ausgebreitet, stand auch schon der erste
Interessent vor uns.
Mit fachkundiger Miene durchsuchte er CD für CD, erkundigte sich nach dem Preis und
fragte schließlich nach einem Mengenrabatt. Eher scherzhaft antwortete ich: „Ab 100
Stück gibt es natürlich Rabatt.“ Seine schlagfertige Reaktion ließ nicht lange auf sich
warten: „Und was ist bei 90 Stück?“ Wenige Minuten später waren wir uns handelseinig
– und beide zufrieden.
Auch unsere weiteren neuen Angebote – Kinderspiele, Spielzeug, Puzzle sowie eine
große Auswahl an Kinderbüchern – fanden schnell Interessenten und Käufer. Gegen 10
Uhr füllten sich die Gänge des Flohmarkts spürbar, und nach und nach wechselten
auch viele Bücher den Besitzer.
An beiden Tagen war unser rund zehn Meter breiter Stand durchgehend mit engagierten
Plan-Duos besetzt. Besonders gefreut haben uns die Begegnungen mit Besucherinnen
und Besuchern, die uns erzählten, dass sie selbst ein Patenkind bei Plan International
unterstützen. Daraus entwickelten sich immer wieder interessante und persönliche
Gespräche.
Am Samstagnachmittag ließ der Besucherstrom – trotz oder vielleicht gerade wegen des
sonnigen Wetters – langsam nach. Gegen 18 Uhr verstauten wir unsere Waren wieder im
Sprinter.
Sonntag mit bekannten Gesichtern
Der Sonntag verlief zunächst ähnlich erfolgreich. Bis zum einsetzenden Regen am
frühen Nachmittag herrschte reger Betrieb auf dem Flohmarkt. Besonders schön war
es, einige „Stammgäste“ wiederzusehen. Mehrfach hörten wir Sätze wie: „Schön, dass
ihr auch wieder hier seid!“ Solche Begegnungen zeigen, dass unser Stand inzwischen
für viele Besucher zum Flohmarkt dazugehört.
Der Abbau verlief dank eines eingespielten Viererteams zügig, sodass wir gegen 18 Uhr
die Heimreise antreten konnten.
Unser Fazit
Unser Experiment ist gelungen.
Einige Bücher werden wir künftig aussortieren, da sie trotz mehrerer Flohmarkttermine
keine Käufer finden. Die Erweiterung unseres Angebots hat sich dagegen eindeutig
bewährt. Vor allem möchten wir künftig noch mehr CDs anbieten, denn die Nachfrage
war überraschend groß.
Auch die Entscheidung, an beiden Tagen vertreten zu sein, hat sich ausgezahlt. Das
finanzielle Ergebnis lag nahezu im vierstelligen Bereich, und gleichzeitig war die
gesamte Logistik deutlich entspannter als bei einem eintägigen Einsatz.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer sowie an alle Besucherinnen
und Besucher, die durch ihre Einkäufe unsere Arbeit für Plan International unterstützt
haben.
Hier noch einige Schnappschüsse von unserem Stand:



